Chassis Grundlagen Teil 1

Slotcar - Chassis Grundlagen Teil1

chassis_bodenplatteAls Chassis werden die mechanisch tragenden Komponenten eines mechanisch nicht eigenstabilen Systems bezeichnet. Die treffendste Übersetzung ins Deutsche ist Skelett oder Montage-/Grundplatte, wobei es sich bei dem Chassis nicht notwendigerweise um eine geschlossene Platte handeln muss. (Quelle: Wikipedia )

Was gibt es für Chassis und wie unterscheiden sich diese ...

Slotcar Chassis gibt es inzwischen in recht guter Qualität von diversen Herstellern zu kaufen. Die Unterscheidungen kann man ganz grob nach dem Material und nach der Anordnung des Motors zur Hinterachse treffen.

Es gibt Chassis die aus Plaste und Chassis die aus Metall gefertigt sind. Plastmaterial kommt fast ausschließlich bei der Serienfertigung von Slotcars zum Einsatz. Um ein eigenes Slotcar aufzubauen, welches auch ein ansprechendes Fahrverhalten aufweisen soll wird meistens auf ein Metallfahrwerk zurückgegriffen.

Metall Chassis sind die meist verbreitetsten Tuning Fahrwerke im Slotracing. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern in vielen verschiedenen Varianten und für die Maßstäbe 1:24 und 1:32.

Sidewinder-, Inliner-, Angelwinder Chassis

Wie bereits erwähnt werden Chassis nach der Anordnung des Motors zur Hinterachse unterschieden.

sidewinder_chassisLiegt der Motor parallel zur Hinterachse spricht man von einem Sidewinder  Chassis. Dies ist die gebräuchlichste Form des Fahrwerks beim Slotracing. Achs- und Motorritzel kämmen mit der Stirnseite ( Spurzahnrad ).

angelwinder_chassisIst der Motor im Winkel zur Hinterachse angeordnet handelt es sich um ein Angelwinder Chassis. Durch den schrägen Einbau gewinnt man etwas Platz an den Seiten und ist so in der Lage z.B. etwas längere Motoren zu verwenden oder auch den Radstand, bedingt durch die Karosse zu verkleinern. Das Achsritzel hat entweder angeschrägte Flanken ( Schräg- / Kegelzahnrad ) oder es wird ein normales Ritzel verwendet.

inliner_chassisDas Inliner Chassis wird am häufigsten verwendet wenn die Karosse im Hinteren Teil zu flach ausfällt um den Motor unterzubringen. Ein Beispiel dafür wäre der Audi R10 TDI. Ohne große Änderungen an der Karosse kann hier kein normaler Motor untergebracht werden. also hilft hier nur der Griff zum Inliner Chassis bei dem der Motor im rechten Winkel zur Hinterachse liegt. Die Kraftübertragung wird über eine spezielle Bauform des Achsritzels ( Kronzahnrad ) erreicht.

Infos zu den Hauptbestandteilen gibt es dann im zweiten Teil .